Management der pädagogischen Qualität
Die Deutsch-Peruanische Schule Alexander von Humboldt gestaltet ihr pädagogisches Qualitätsmanagement als einen fortlaufenden Prozess der Evaluation, Planung und kontinuierlichen Verbesserung. Sie ist Teil des weltweiten Netzwerks der Deutschen Auslandsschulen (DAS), das 136 von der Bundesrepublik Deutschland anerkannte Einrichtungen umfasst.
Als Mitglied dieses Netzwerks wendet das Colegio Alexander von Humboldt das Modell des Pädagogischen Qualitätsmanagements (PQM) an, das drei Bereiche umfasst: die Entwicklung des Lehrens und Lernens, die Organisationsentwicklung und die Personalentwicklung. Dieses System ermöglicht es, Stärken zu erkennen, Prioritäten zu setzen und die Ergebnisse der Evaluationen in konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Bildungsqualität umzusetzen.


Distinción
Exzellente Deutsche Auslandsschule
Das Colegio Alexander von Humboldt trägt das Gütesiegel Exzellente Deutsche Auslandsschule, eine Auszeichnung, die den Deutschen Auslandsschulen verliehen wird, die die gemeinsame Inspektion des Bundes und der deutschen Länder erfolgreich bestehen. Dieses Siegel bescheinigt die Einhaltung der Qualitätsstandards des DAS-Netzwerks und muss durch offizielle Evaluationen erneuert werden.
BLI: externe Qualitätsevaluation
Die Bund-Länder-Inspektion (BLI) ist die externe Evaluation, die an den Deutschen Auslandsschulen durchgeführt wird, um ihre Bildungsqualität zu sichern und weiterzuentwickeln. Sie untersucht die wichtigsten pädagogischen und institutionellen Prozesse, insbesondere das Lehren und Lernen, die Organisationsentwicklung und die Personalführung. Ihre Ergebnisse ermöglichen es, Stärken zu erkennen, Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren und die Ziele zu definieren, die die institutionelle Entwicklung leiten.
Auf Grundlage dieser Evaluation erarbeitet das Colegio Alexander von Humboldt einen mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) abgestimmten Aktionsplan und leitet damit einen fortlaufenden Prozess der institutionellen Stärkung ein.

Das Dreieck der Stärke
Das Qualitätsmanagement der Schule ist über das Dreieck der Stärke organisiert, das sich aus dem PQM-Koordinator (Pädagogisches Qualitätsmanagement), der Koordinationsgruppe und der Zertifizierungsgruppe zusammensetzt. Jede Instanz erfüllt eine bestimmte Funktion:
PQM-Koordinator
Plant und koordiniert die Entwicklungsmaßnahmen.
Koordinationsgruppe
Überführt die institutionellen Bedürfnisse und Ziele in Projekte und Aktionspläne.
Zertifizierungsgruppe
Bewertet die Prozesse, analysiert die Ergebnisse und fördert eine Feedback-Kultur.
Koordinationsgruppe
Die Koordinationsgruppe setzt sich aus Vertretern der verschiedenen Bildungsstufen und der Schulleitung zusammen. Sie sammelt und bündelt die Vorschläge, Bedürfnisse und Ziele von Schülern, Familien, Lehrkräften, Fachgruppen, Kindergarten, Verwaltung, Schulleitung und Förderverein. Auf Grundlage des Leitbilds und der Vision der Schule sowie der Empfehlungen der BLI, der ZfA und der Zertifizierungsgruppe setzt sie Prioritäten, treibt Projekte voran und begleitet die Pläne zur institutionellen Verbesserung.
Zertifizierungsgruppe
Die Zertifizierungsgruppe begleitet die institutionelle Entwicklung durch systematische Prozesse der Evaluation und Rückmeldung. Sie überprüft den Fortschritt der Projekte, analysiert ihre Ergebnisse und formuliert Empfehlungen zur Stärkung ihrer Umsetzung. Sie fördert eine Feedback-Kultur durch Evaluationen, die auf digitalen Werkzeugen und der kontinuierlichen Analyse von Informationen beruhen.
Entwicklungsprojekte und institutionelle Routinen
Das Qualitätsmanagement unterscheidet zwischen Projekten in der Entwicklung und solchen, die nach dem Nachweis ihrer Wirksamkeit als institutionelle Routinen übernommen werden. Die Projekte reagieren auf konkrete Bedürfnisse und verfügen über Ziele, Verantwortliche und Mechanismen zur Nachverfolgung. Sobald sie gefestigt sind, werden sie Teil der täglichen Praxis der Schule und werden weiterhin überprüft und aktualisiert. Zu den bereits institutionalisierten Bereichen gehören die Prävention, die Betreuung (Tutoring), die Förderung von Schülern mit besonderem Förderbedarf, die Feedback-Kultur und die Weiterentwicklung des Deutschunterrichts.

Schulentwicklung heute
Die wichtigsten Entwicklungsprojekte zielen darauf ab, die Qualität des Lehrens und Lernens zu stärken. Zu ihnen gehören insbesondere:
- Entwicklung eines fächerübergreifenden Ansatzes zur Stärkung der digitalen Kompetenzen.
- Überprüfung der in Unterricht und Prüfungen verwendeten Kriterien.
- Aktualisierung und Vereinheitlichung der Kriterien zur Leistungsbewertung.
- Kollegiale Hospitationen auf Grundlage institutioneller Kriterien für guten Unterricht.
- Erstellung von Materialien für Vertretungsstunden.
- Stärkung des kooperativen und fächerübergreifenden Lernens.
- Einführung neuer Lernformen und Feedback-Systeme.
Diese Initiativen zielen darauf ab, das Bildungserlebnis zu verbessern, Schülern und Familien mehr Klarheit zu bieten und einen Unterricht zu festigen, der zunehmend abgestimmt, innovativ und auf die Bedürfnisse der Schüler ausgerichtet ist.

Kontinuierliche Verbesserung
Die Zugehörigkeit zum DAS-Netzwerk, das Gütesiegel Exzellente Deutsche Auslandsschule, die externe Evaluation der BLI und das Modell des Pädagogischen Qualitätsmanagements spiegeln das Engagement des Colegio Alexander von Humboldt für die Qualitätsstandards der Deutschen Auslandsschulen wider. Die externe Evaluation, die interne Koordination, die Begleitung der Projekte und die Beteiligung der Schulgemeinschaft bilden einen fortlaufenden Verbesserungszyklus, der die pädagogischen und institutionellen Prozesse stärkt und die Nachhaltigkeit der erreichten Verbesserungen sichert.

Warum die Alexander-von-Humboldt-Schule?
Die Wahl einer Schule ist eine wichtige Entscheidung. Wir begleiten Sie gerne dabei, unsere Schule und ihr Bildungskonzept kennenzulernen.








